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Hatha-Yoga & Corona-Virus
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Am 08. März 2020 schrieb eine Autorin in der Neuen Züricher Zeitung eine Einschätzung der Auswirkungen der Corona-Pandemie für Indien.
Wen es interessiert: hier geht es zur Homepage >>>
Ich teilte diesen Beitrag mit einer guten medizinisch sachkundigen Freundin, die vor nicht allzulanger Zeit die indischen Verhältnisse am eigen Leib zu spüren bekam.

 

Hier in Auszügen ihr Kommentar:
"Ein Virus mehr.... Ich glaube das interessiert (in Indien) nur die Mittel- und Oberschicht. Viele Millionen arme Menschen, besonders Kinder sterben immer noch an den Folgen von Hunger und Armut!

Dengue Fieber und andere Infektionskrankheiten kommen dazu. Diese werden als Todesursache in den seltensten Fällen öffentlich, weil diese Menschen kaum medizinische Versorgung haben, entsprechend nicht auf Infektionen getestet werden... Die wahre Infektionsrate mit den unterschiedlichen Viren wird sehr hoch sein! „Menschenmassen meiden!“ ....das als Empfehlung auszusprechen , ist m.E. richtig böse!

Nur wohlhabende Menschen können es sich leisten, isoliert unter den vielen Menschen in Indien zu leben. Sie haben klimatisierte Wohnungen oder Häuser, fahren in klimatisierten Autos ins klimatisierte Büro!
Ich denke oft an die Menschen, die mit NIX auf der Straße im Dreck „leben“. Es gibt leider so viel Elend in der Welt."

Und einmal mehr denke ich an AHIMSA, den Aufruf zur Gewaltfreiheit in den Yoga-Sutren des Patanjali. Wieviel ganz alltägliche Gewalt grassiert ... auch gegenüber Tieren. "Ich will dich (fr)essen - und deshalb musst du sterben" - diese Quintessenz von Gyalwang Drukpa bezüglich unseres
Fleischkonsums fasst die weit verbreitete faktische Grundhaltung gegenüber unserem Umgang mit Tieren zusammen - seien es nun Fledermäuse, Schuppentiere in China oder die KZ-Hühner hierzulande oder aus Osteuropa oder oder oder ... Darin dokumentiert sich ein Umgang mit der
Ausbeutung der Natur insgesamt. Und einmal mehr denke ich an Gandhi`s Worte: "Für die Bedürfnisse von uns Menschen ist genug da, nicht jedoch für unsere Gier." Lobo lehrt(e) die YogaÜbung als Test der Fähigkeit zur erunsicherungssynthese. Aktuell geistert das Wort vom "Stresstest" für unser Gesundheitssystem und für unser soziales Miteinander herum. Wie kann unter dem aktuellen Stresstest "Yoga" gelingen, "das langsame Anhalten der Bewegung des Phänomens"?
Damit ist mitnichten das Sonne-Mond-und-Sterne-Yoga-des-Westens in stylischen Klamotten gemeint, sondern das Hatha-Yoga des ernsthaften Dialogs mit der ganz alltäglichen Gewalterfahrung und -ausübung. Nein - ich kenne keine Yoga-Übung gegen das Corona-Virus - außer bewusst und achtsam die Verunsicherung qua Abhinivesa (den Hang am eigenen Leben) auf mich zu nehmen und mich in diese Verunsicherung hinein in Yoga zu üben, wozu durchaus auch Wissen und Einsicht gehören....

Zu einem entsprechend konstruktiven Ressourcen orientierten medizinischen Umgang mit der Virenpräsenz erreichten mich folgende medizinischen Empfehlungen von Arne Ströhlein aus Göttingen (Arzt für Naturheilverfahren), die ich nicht vorenthalten möchte, alldieweil ich sie für wertvoll halte..... diesen Artikel und den Newletter hier herunterladen >>> 

Nachruf: Prof. Dr. Rocque Lobo (*04.März 1941- + 09. September 2019) >>>

 

Gedanken zu Ostern 2020 und Corona Virus >>>